Información detallada del término

Término: Eicosapentaensäure

Kurze Einführung

  • Eicosapentaensäure (EPA) ist eine mehrfach ungesättigte Omega-3 (Ω/ω/Omega-3) -Fettsäure.
  • EPA ist eine Fettsäure mit einer Kette aus 20 Kohlenstoffatomen (C) und 5 Doppelbindungen.
  • α-Linolensäure (ALA) wird mittels EPA mit Hilfe spezifischer Enzyme und über verschiedene andere Fettsäuren in die langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure (LCPUFA) Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt. Die Effizienz (Ausbeute) der enzymatischen Reaktionen ist eher gering. DHA wie auch EPA können daher als bedingt essentiell angesehen werden.
  • EPA und DHA sind die Präkursoren (Vorstufen) von mehreren Zwischenprodukten (Metaboliten), die starke Lipidmediatoren (Gewebsmediatoren) sind und von Forschern als vorteilhaft bei der Prävention oder Behandlung von mehreren Krankheiten angesehen werden.
  • Die meisten Menschen in der westlichen Welt nehmen über ihre Ernährung zu wenig Omega-3-Fettsäuren auf.
  • EPA findet man in Muttermilch.

Vorwiegende Quellen in der Nahrung

  • Lachs, Hering, Makrele, Sardine.

Hauptfunktion

  • EPA und DHA sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns in der Schwangerschaft und in der frühen Kindheit sowie für ein lebenslang gesundes Gehirn. Für die kognitiven Fähigkeiten (Gedächtnis und Gehirnleistungen) sowie Verhaltensentwicklung.
  • Studien haben gezeigt, dass EPA und DHA für die gesunde Entwicklung des Fetus wichtig sind, einschliesslich neuronaler, retinaler und immuner Funktionen. EPA und DHA können viele Aspekte der Herz-Kreislauf-Funktionen einschliesslich Entzündungen, periphere Arterienkrankheiten, schwerwiegende Herzerkrankungen und die Blutgerinnung beeinflussen. Studien belegen: Ein hohes Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündlichen Erkrankungen und psychischen Erkrankungen führen.
  • EPA und DHA werden mit vielversprechenden Ergebnissen für das Gewichtsmanagement und die Prävention von kognitiven Dysfunktionen bei milder Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht.

Mangelerkrankungen

  • Die Forschung zeigt, dass Omega-3-Fettsäuren signifikante Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Erkrankungen wie Depressionen, Ängstlichkeit, Wochenbettdepressionen, Schizophrenie und bipolare Störung stehen alle im Zusammenhang mit einer niedrigen Menge an Omega-3-Fettsäuren. Zusätzliche Forschungsarbeiten sind jedoch noch erforderlich. Ebenfalls werden Gedächtnisprobleme einem Omega-3-Fettsäuren-Mangel zugeschrieben.
  • Äusserliche Veränderungen wie trockene, juckende und schuppige Haut, Pigmentveränderungen der Haut oder Hautausschlag.
  • Aus einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren können weitere Symptome resultieren, einschliesslich Müdigkeit und schlechte Durchblutung.


Für Eicosapentaensäure (EPA) wurden keine Richtlinien für die Nährstoffzufuhr (Dietary Reference Intakes, DRIs) festgelegt. Obwohl es für EPA und DHA keine DRI-Richtlinien gibt, empfehlen die Nationalen Akademien, dass etwa 10% des ADMR (Acceptable Macronutrient Distribution Range) von ALA (Altersklasse > 1 Jahr) als EPA oder DHA eingenommen werden kann.

Sinónimos: EPA

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